Erinnerung an böse Zeiten – Holocaustgedenktag und Tommy-Projekt

Der Bundespräsident Roman Herzog hat kurz vor der Jahrtausendwende den Holocaustgedenktag in Deutschland etabliert. Das Erinnern an die menschenverachtenden Verbrechen, die im Namen Deutschlands begangen wurden, bleibt ein Auftrag an jede neue Generation. Als Folge daraus veranstaltet die Fachschaft Geschichte des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums seit bald 15 Jahren und auch in diesem Jahr für die Jahrgangsstufe 6 das sogenannte „Tommy-Projekt”. Ziel dieses Projekttages ist es, den Schülerinnen und Schülern einen altersgerechten Zugang zur Geschichte der Judenverfolgung unter der Herrschaft des Nationalsozialismus zu ermöglichen.
Erinnerung an böse Zeiten Holocaustgedenktag und Tommy Projekt 1

Im Mittelpunkt des Projekts steht dabei die Geschichte des jüdischen Jungen Tommy, der 1941 in der Nähe von Prag geboren wurde und kurz darauf mit seinen Eltern von den Nationalsozialisten gezwungenwurde, in das Ghetto Theresienstadt umzuziehen. Dort malte Tommys Vater, Hans Fritta, für seinen Sohn ein Bilderbuch, das seine Wünsche, Sehnsüchte und Gedanken für seinen Sohn widerspiegeln. Tommy überlebte das Ghetto und lebte noch bis ins hohe Alter. Anhand dieses Bilderbuchs setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Leben im Ghetto auseinander, stellen Fragen und finden Antworten, um so einen kindgerechten Zugang zu diesem sensiblen Thema zu erhalten.
Durch das Tommy-Projekt leistet das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und fördert das historische Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Es ermöglicht ihnen, sich frühzeitig mit den Geschehnissen der Vergangenheit auseinanderzusetzen und daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen.
Erinnerung an böse Zeiten Holocaustgedenktag und Tommy Projekt 2

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