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Tommy-Projekt in der Jahrgangsstufe 6

Tommy Projekt 2017 2Zum Gedenken an die Judenvernichtung im Nationalsozialismus veranstaltet die Fachschaft Geschichte im Rahmen des Holocaustgedenktages jährlich in der Woche um den 27. Januar an unserer Schule verschiedene Projekte und Aktionen in den einzelnen Jahrgangsstufen. Auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6, die gerade mit dem Unterrichtsfach „Geschichte“ begonnen haben, nähern sich mit einem Projekttag zur Geschichte des kleinen Tommy auch erstmals der Geschichte der Judenvernichtung an.

Der jüdische Junge Tommy wurde im Januar 1941 in der Nähe von Prag als erstes Kind von Hans und Bedrich Fritta geboren. Am 4. Dezember des gleichen Jahres – Tommy war noch nicht einmal ein Jahr alt – musste die kleine jüdische Familie auf Befehl der Nationalsozialisten ihr Zuhause verlassen und in das südlich von Limerice gelegene Ghetto Theresienstadt ziehen.
 Tommys Vater malte für seinen Sohn in dieser Zeit Bilder, die Wünsche, Sehnsüchte, Gedanken und Vorstellungen darstellen. Anhand der Beschäftigung mit dem Bilderbuch können die Schülerinnen und Schüler über das Leben im Ghetto lernen, Fragen stellen und Antworten finden, so dass ein alltagsgerechter Zugang zu dem Thema möglich wird.
Jede Klasse verlässt einen Vormittag im Januar den Klassenraum und arbeitet in unserem Ganztag mit zwei GeschichtslehrerInnen an dem Projekt. Ein Projekttagebuch begleitet den Lern- und Erfahrungsprozess der SchülerInnen und gibt auch den Eltern die Möglichkeit, Einblicke in die Gedanken und Erfahrungen ihrer Kinder zu dem Thema zu erhalten.                                                                                          Tommy Projekt 2017 3Tommy Projekt 2017 1

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