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Die 9d und 9e trifft Wilhelm Tell im Theater Münster

Die 9d und 9e trifft Wilhelm Tell im Theater Münster„Durch diese hohle Gasse muss er kommen“ – Wilhelm Tell, der Held des gleichnamigen Dramas von Friedrich Schiller bahnt sich spektakulär im Theater Münster seinen Weg durchs Publikum.
Dabei waren auch Schülerinnen und Schüler der 9d und 9e mit ihren Deutschlehrerinnen Frau Kötting und Frau Husmeier, die sich am Freitagabend, den 09.11.18, die zweieinhalbstündige Inszenierung angeschaut haben.

Als Beispiel für ein klassisches Drama ist „Wilhelm Tell“ im Unterricht erarbeitet worden und so konnte bereits Thematisiertes auf der Bühne noch einmal auf anderer Ebene nachvollzogen werden:
Den Rütlischwur rappende Naturburschen in Lederhosen boten durch ihre ironische Hinterfragung von Klischeevorstellungen ebenso Gesprächsstoff wie das Verlesen der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Mit weiteren Anspielungen auf die aktuelle politische Lage führte das Ensemble eindrücklich vor Augen, wie wichtig der Einsatz für freiheitlich-demokratische Werte gerade in unserer heutigen Gesellschaft ist. Unter dieser Perspektive erlebten wir, wie Wilhelm Tell unfreiwillig zum Helden im Kampf gegen Willkür und Unterdrückung durch die Herrschenden wurde. Erst durch die Bedrohung seiner Familie durchlebt er spätestens mit der über Videoeinspielungen geschickt visualisierten Apfelschussszene eine Wandlung zum politisch aktiv Handelnden. Ausgelöst durch die Tötung des Landvogts kann letztendlich die unabhängige Schweiz entstehen.
Obwohl man meinen könnte, Theaterbesuche mit Lehrern und Schülern seien langweilig, hatten alle Beteiligten viel Spaß und Freude an der Vorstellung.

Luisa Schäfer (9d), Kerstin Kötting und Petra Husmeier

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