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Durch Wellenreiten weg von der Straße - Besuch vom Straßenkinderhilfsprojekt „Generación“ aus Lima/Peru am FSG

Durch Wellenreiten weg von der StraßeMoisés ist Surflehrer am Strand von San Bartolo, einem Vorort von Lima, lebt dort in einer WG mit einem Freund und spielt ziemlich gut die Zampoña, die peruanische Panflöte. Der 19jährige beeindruckte am vergangenen Donnerstag die Spanischschüler des FSG durch seine offene und selbstbewusste Art. Dass er als Kind auf der Straße lebte und dort seinen Lebensunterhalt verdienen musste, bis er auf „Generación“ traf, merkt man ihm nicht an.

Durch den Besuch des ehemaligen Straßenkindes Moisés Arce und der Psychologin Karla Vera von „Generación“ haben die Schülerinnen und Schüler unserer Schule auf unmittelbare Weise vom Leben der Straßenkinder in Peru und die Arbeit des Hilfsprojekts „Generación“ erfahren, das von Schülern, Lehrern und Eltern des FSG schon seit 12 Jahren unterstützt wird. Ein eindrucksvoller Film, der von den „Niños del Mar“, den ehemaligen Straßenkindern erzählt, die durch Surfen wieder an Lebensmut gewannen, untermalte die Ausführungen von Moisés und Karla.

Moisés berichtete von den prekären und unwürdigen Umständen, unter denen viele Straßenkinder in Peru leben müssen. Er selbst wirkt wie jeder andere Jugendliche, macht Scherze und hat konkrete Pläne für seine Zukunft. Durch die Unterstützung von „Generación“ hat er die Schule beendet und auch das Wellenreiten erlernt, das es ihm heute ermöglicht, als Surflehrer zu arbeiten und selbst sein Geld zum Leben zu verdienen.

Anwesend waren nicht nur Spanischschüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen, sondern auch die Hilfsprojekte-AG von Frau Wessel, die Karla Vera und Moisés stolz die durch fleissigen Verkauf von Waffeln und selbsterstellten Basteleien gesammelte Summe von 300€ überreichen konnte.

Die Lebenserfahrungen von Moisés machen deutlich, dass wir weiterhin mit so viel Elan und Engagement dieses Projekt als Schulgemeinschaft unterstützen sollten.

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