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Oberstufe

Die Oberstufe beginnt im achtjähigen Gymnasium mit der Jahrgangsstufe 10 und endet mit der Abiturprüfung in der Jahrgangsstufe 12. Ziele Das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium will Schülerinnen und Schüler zu mündigen, selbstständigen und studierfähigen Menschen ausbilden. Dies erfordert die Bereitschaft der Jugendlichen, ihre Entwicklung aktiv mitzugestalten. Die vielen kommunikativen und informativen Möglichkeiten der Oberstufe bieten dafür eine Chance. Erwartet wird auch aktives Interesse für die Entwicklungschancen, -hemmnisse und -prozesse in unserer Gesellschaft. Selbstverständlich ist auch die Beschäftigung mit Fragen der Wissenschaften, ihren Errungenschaften und Methoden und mit den Problemen ihrer verantwortlichen Nutzung. Deshalb sind Grundlagenwissen sowie Verfahren des selbstständiges Lernen und Arbeiten Inhalte der gymnasialen Oberstufe.

Ausgehend von solchen grundlegenden Einstellungen und Verhaltensweisen können sich Reflexions- und Urteilsfähigkeit entwickeln. Damit entstehen Chancen zur Selbstbestimmung und zur Mündigkeit, sich selbst vernünftige Ziele, Werte und Beschränkungen zu setzen und diese zu begründen. Die Vorbereitung auf die Oberstufe beginnt für Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern schon in der Klasse 9. Der Unterricht strebt zunehmend inhaltliche und methodische Vertiefungen in allen Fächern an. Neu in der Jahrgangsstufe 10 einsetzende wählbare oder zu wählende Fächer wie eine neue Fremdsprache, Pädagogik, Philosophie, Informatik oder Technik müssen mit Klassenarbeiten belegt werden, wenn man sie in der Oberstufe als Kurs wählen möchte.

Die Einführungsphase (Jahrgangsstufe 10)

Die Jahrgangsstufe hat im Rahmen der gymnasialen Schullaufbahn eine Scharnierfunktion: einerseits schließt sie die Sekundarstufe mit ihren Inhalten und Lernstrukturen ab - was sich rein äußerlich in der zentralen Abschlussprüfung am Ende des Schuljahres dokumentiert -, andererseits ist sie die erste Stufe der Sekundarstufe II, in der Schülerinnen und Schüler mit zentralen Inhalten sowie Lern- und Organisationsformen der Oberstufe vertraut gemacht werden. Der Übergang in die Oberstufe ist eine Zeit der Fragen und Umbrüche für Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern. Es ist für viele nicht leicht, Abschied zu nehmen vom gewohnten Lernen und Leben im Klassenverband. Grundkurse und Leistungskurse sind zu entscheiden und zu organisieren und viele Bedingungen zu beachten. Das gelingt durch eine intensive Begleitung und Beratung der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern beginnend in Klasse 9 und dann fortgeführt, jeweils vor wichtigen Phasen und Entscheidungen.

Begleiter für die Oberstufe sind eine Lehrerin oder ein Lehrer als Jahrgangsstufenleitung und die Oberstufenkoordinatorin bzw. der Oberstufenkoordinator. Sie informieren, beraten und überprüfen zu den persönlichen Laufbahnwahlen und zu den Fächer- und Klausurbelegungen und stimmen auf diese Weise die persönlichen Laufbahnwünsche mit den Vorschriften ab. So sichern sie die rechtlichen Voraussetzungen für den erfolgreichen Erwerb der allgemeinen Hochschulreife. Auch für Disziplinfragen sind sie zuständig, kontrollieren den regelmäßigen Schulbesuch und korrektes Entschuldigen bei Versäumnissen. Insgesamt sorgen Schulleitung, Verwaltungsdirektor, Oberstufenkoordinator und Jahrgangsstufenleitung für wohl organisierte Ausbildungsbedingungen.

Die Qualifikationsphase (Jahrgangstufen 11 und 12)

Diese letzte Phase dient der inhaltlichen und methodischen Vertiefung, dem Erkennen von größeren Zusammenhängen, dem Einüben und Beurteilen fachwissenschaftlicher Methoden und der weiteren Entwicklung selbstständigen Arbeitens und Darstellens.

Leistungskurse können zur Zeit aus den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Geschichte, Erdkunde, Mathematik, Biologie, Chemie und Physik gewählt werden.

Weitergehende Informationen zu Laufbahnen und Kursen erhalten Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern in besonderen Informationsschriften und auf speziellen Veranstaltungen.

 

 

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