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Individuelle Förderung

Aktuelles

Lernpotenziale. Individuell Fördern im Gymnasium

Im Projekt „Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasium“ werden die teilnehmenden Gymnasien zu innovativen Entwicklungen angeregt und bei deren Umsetzung begleitet. 
Ziel ist es, den jeweils unterschiedlichen Lern- und Förderbedarfen von Schülerinnen und Schülern gerechter zu werden und ihre unterschiedlichen Lernpotenziale optimal zu fördern. Dabei soll das jeweilige Prinzip der individuellen Förderung in den beteiligten Gymnasien langfristig und systemisch verankert werden.

Alle Gymnasien im Projekt schließen eine Zielvereinbarung für ihr schulinternes Projektvorhaben, welches während der Projektlaufzeit (März 2015 bis Juli 2017) umgesetzt werden soll. Im Projekt Lernpotenziale II ist die schrittweise Umsetzung von Maßnahmen zur Zielerreichung der Schulen vorgesehen und wird durch die thematische Ausrichtung der Netzwerktreffen aller beteiligten Gymnasien aus dem Regierungsbezirk Münster während der Projektlaufzeit unterstützt.

Für das FSG nehmen Frau Balke und Frau Husmeier an der zweijährigen Fortbildung teil. Unser Schulprojekt konzentriert sich auf die Jahrgangsstufe 8 und bezieht die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch mit ein.

Es sollen individuelle Arbeitsmappen für die Jgst.8 in den  genannten Hauptfächern  bereitgestellt werde. Der aus einem am Curriculum orientierte Grundpool an Aufgaben kann je nach Bedarf durch weiteres Förder- und Fordermaterial vom Fachlehrer ergänzt werden, sodass eine Binnendifferenzierung gewährleistet ist.

Die Aufgaben werden von den SuS selbst kontrolliert und der Erfolg auf einem Laufzettel mit Fehleranalyse dokumentiert.

Dieser Laufzettel wird in regelmäßigen Abständen durch den Fachlehrer kontrolliert und kann als Grundlage individueller Lernberatung von Schülern und Lehrern genutzt werden. Zudem kann es als ein Instrument zur Erstellung individueller Förderpläne genutzt werden.

Unser Anliegen ist es, im Sinne der Unterrichtsentwicklung eine veränderte Nutzung der LAMM-Stunden, über die zugleich  eine  Vorbereitung auf die LSE möglich ist, zu erzielen. Üben und Vertiefen von Grundfertigkeiten, die das Curriculum so nicht mehr vorsieht, aber unabdingbar für die weitere (Schul-) Laufbahn sind, dienen ebenso der individuellen Förderung. Mit dem Material kann auch in Vertretungs- und Förderstunden gearbeitet werden.

Sarah Balke und Petra Husmeier

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Beratungskonzept

 

Das Beratungskonzept

 

Individuelle Förderung Unsere Ziele

 

Bestmögliche Förderung aller Kinder

  • LAMM-Stunden (Stunden zur Förderung der Lern-, Arbeits-, Medien- und Methodenkompetenz)

Die LAMM-Stunden sind als Ergänzungsstunden verpflichtend für alle Schüler/innen.

In den wöchentlich stattfindenden LAMM-Stunden erwerben die Kinder in der Kl. 5 Kenntnisse über lernbiologische Grundlagen des Lernens und üben Fertigkeiten und Strategien ein, wie sie ihr Lernen im Unterricht und zu Hause selbstverantwortlich, effizient und ihrem Lerntyp gemäß gestalten können. Bereits aus der Grundschule bekannte Tipps und Tricks werden aufgegriffen. Dazu gehören auch Ruhe-, Bewegungs- und Konzentrationsübungen, die in den Unterricht integriert werden. Das Konzept dieses Trainings wird den Eltern der Jahrgangsstufe 5 auf einem speziellen Elternabend vorgestellt. Hier gilt es, die Eltern durch Transparenz zur Mithilfe zu motivieren und damit den Erfolg dieses Trainings zu sichern. Der Besuch der Stadtbücherei, eine erste Einführung in den Umgang mit dem Online-Katalog sowie eine Einführung in die Internetrecherche und Textverarbeitung sind erste Schritte beim Erwerb der Medienkompetenz.

Für Kinder mit Schwierigkeiten in der Lern- und Arbeitsorganisation wird bei Bedarf im ersten Halbjahr eine zusätzliche Trainingseinheit vom Förder- und Beratungsteam angeboten.

In der Jgst. 5 wird die wöchentliche LAMM-Stunde von der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer unterrichtet, in der Jgst. 7 ist sie halbjährlich wechselnd an ein gesellschafts- bzw. naturwissenschaftliches Fach gekoppelt.

Nachdem bei den jüngeren Schülern/innen ein Grundstein für richtiges Lern- und Arbeitsverhalten gelegt worden ist, sollen die Schüler/innen nun schwerpunktmäßig Medien- und Methodenkompetenz erwerben. Von den Fachschaften sind fachlich relevante Methoden, Präsentationsformen und Medienkenntnisse - vom Umgang mit Tabellen/Diagramm über die Vorbereitung eines Kurzreferates bis zur Präsentation (PPP) / Dokumentation (GW) bzw. Durchführung von Experimenten (NW) - festgelegt worden. Daran soll fachgerechtes Arbeiten eingeübt werden; die Methoden sollen selbstständig durchgeführt, Produkte erstellt werden und ein kritischer Umgang mit den Medien gelernt werden Im Differenzierungsbereich in Kl. 8 bieten die angebotenen Fächer (Biologie/Chemie bzw. Physik-Informatik/Technik, GW) Möglichkeiten einer vertiefenden Anwendung, wenn hier experimentiert und dort eine Facharbeit über ein soziales Engagement geschrieben wird.

In der Jgst. 8 übernehmen - halbjährlich wechselnd - die Fremdsprachen und das Fach Deutsch die LAMM-Stunden. Im Sinne eines spiralförmigen Lernens werden in den Fremdsprachen z.B. Fehlervermeidungsstrategien, Wortschatzarbeit und Übungen zur Vorbereitung freien Sprechens trainiert, womit wieder schwerpunktmäßig das Lern- und Arbeitsverhalten im Vordergrund steht; das Fach Deutsch dient mit den Themen „Texte und Schaubilder erschließen", „Sich und andere informieren", „Texte verfassen und überarbeiten" hauptsächlich dem Erwerb von Medien- und Methodenkompetenz.

Evaluiert wurden die Ergebnisse der LAMM-Stunden aller beteiligten Jahrgänge (5 bis 8) durch eine computergestützte, breit angelegte Fragebogen-Aktion, in der die Schüler/innen ihre Meinungen und Erfahrungen im LAMM-Unterricht mit offenen Antworten, durch Anwahl möglicher Antworten und durch Skalierungen kundgeben konnten. Die Erhebungsergebnisse sollen als Grundlage für die Arbeit der Fachschaften an einem verbesserten LAMM-Konzept dienen. Hierzu zählt auch das Projekt, das aus der Teilnahme an der Fortbildung „Lernpotenziale“ hervorgehen soll.

  • Methodentraining in der Oberstufe

Ein Methodentag wird im Jahresplan des FSG fest verankert, an dem die Schüler/innen der Jgst. EF (10) in den jeweiligen Aufgabenfeldern methodisch geschult werden. Dies soll kein einmaliger Vorgang sein, sondern die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten werden im Unterricht aufgegriffen und umgesetzt. Methodisches Lernen muss langfristig angelegt und an Fachinhalte und konkrete Lernsituationen angebunden sein.

In der Jgst. Q1 (11) geht es um die Vorbereitung auf die Facharbeit. Die Schüler/innen besuchen das Programm der Stadtbücherei Münster („Fit für die Facharbeit") und nehmen vor Ort selbstständige Recherchen zu möglichen Facharbeitsthemen in den entsprechenden Datenbanken und Internetportalen vor. In einem 2. Schritt findet ein Stationentraining statt. Die Schüler/innen der Jgst. Q1 bereiten sich anhand formaler und inhaltlicher Kriterien (Literaturverzeichnis, Zeitmanagement, Gliederung der Facharbeit, usw.) auf die Fertigstellung der Facharbeit vor.

Abgeschlossen wird das Methodentraining in der Sek. II mit einem häuslichen Studientag der Jgst. Q2 (12) zur Vorbereitung auf das Zentralabitur bzw. durch eine Teilnahme am Hochschultag der FH und WWU.

  • Projektarbeit als Möglichkeit der selbstständigen Anwendung der erworbenen Kompetenzen

Von Klasse 5 bis 13 sind in den Curricula fast aller Fächer fächerübergreifende oder fächerverbindende Projekte vorgesehen, in denen die Schüler/innen die erworbenen Kompetenzen differenziert anwenden müssen. Einzeln oder in Gruppen werden Themen selbstständig erarbeitet, im Internet oder der Stadtbücherei Recherchen vorgenommen, außerschulische Lernorte aufgesucht, Experten in die Schule eingeladen, PPP oder Ausstellungen in der Schule vorbereitet, Projektmappen erstellt ( teils als Ersatz für Klassenarbeiten), Zeitungen oder Klassenprojektbücher erarbeitet, Elternabende zur Präsentation der Ergebnisse veranstaltet und - teils bei Projekttagen-Schulveranstaltungen vorbereitet. In der Oberstufe kann die Projektarbeit im Rahmen der Projektkurse fortgeführt werden.

Als Beispiele für solche Projekte seien genannt: Kl. 5: ICH-DU-WIR-IHR (D, Rel); KI. 6: Mensch und Tier (D, Ku, Bi, Rel, ); Kl. 8: Zeitungsprojekt; Differenzierungskurse 8 bis 10 (NW); Kl. 5 bis 9/10: Fortlaufende Projekte im Fremdsprachenunterricht.

Durch das eingeführte Doppelstundenmodell werden die Möglichkeiten zu schülerzentriertem und projektorientiertem Arbeiten noch gesteigert.

 

Förderung und Beratung bei Lernschwierigkeiten

Förderung von Schülern mit temporären Lernproblemen

Neben der individuellen Förderung im Unterricht durch differenzierende Unterrichtsmethoden und -materialien werden für Schüler/innen mit temporären fachlichen Defiziten folgende Förderangebote gemacht:

  • Förderangebot „Schüler helfen Schüler" für die Jahrgangsstufen 5 bis 7

Im Förderkonzept „Schüler helfen Schülern" betreuen Schüler/innen der Jgst. 10 bis 12 mit guten Leistungen in den Kernfächern als Tutoren kleine Fördergruppen von 1 bis 4 Kindern. Die Tutoren werden auf diese Aufgabe vorbereitet und stehen in engem Kontakt mit den jeweiligen Fachlehrer/innen. Kinder der Jahrgangsstufen 5 bis 7, die Förderbedarf in den Kernfächern (D, E, F, L, M) haben, melden sich verbindlich für einen Kurs von 6 Stunden an. Dieser findet am Nachmittag statt. Ein geringer Kostenbeitrag wird für Tutoren-Honorare und Übungsmaterialien, die von der Schule angeschafft werden, erhoben. Eine Evaluation des Förderangebots mit einem Fragebogen (GrafStat) ergab eine hohe Zufriedenheit beider Gruppen. Die Mehrheit der Kinder konnte die Leistungen verbessern sowie das Selbstvertrauen und die Lernfreude steigern, insbesondere durch die guten Kontakte zu den Tutoren.

Bei Bedarf unterstützen Tutoren aus „ShS“ in der Lernzeit auch Schülerinnen und Schüler bei der Erledigung der Hausaufgaben. Dies soll eine zusätzliche Förderung der Gruppen mit Inklusionskindern ermöglichen.

  • Förderangebot: Förderunterricht für die Jahrgangsstufen 5 und 6 im Fach Deutsch
  • Rechtschreibförderkurs:

Für die gesamte Erprobungsstufenzeit findet nach einer Rechtschreibdiagnose für Schüler/innen mit Rechtschreibproblemen eine Förderstunde wöchentlich statt, die klassenweise vom jeweiligen Deutschlehrer mit Hilfe ausgearbeiteten Fördermaterials erteilt wird. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass am Ende der Klasse 6 die meisten Kinder eine angemessene Rechtschreibsicherheit erworben haben. Das Förderkonzept wird auf einem Elternabend vorgestellt.

  • DaZ (Deutsch als Zweitsprache)

Im Rahmen des Förderangebotes werden den von den Fachlehrern nominierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufe 5 und 6, deren Migrationshintergrund zu einem erheblichen Verständnis des Unterrichtsstoffes führt, Übungen zum Textverständnis, zur deutschen Grammatik sowie Kommunikation angeboten. Durchgeführt werden die Kurse von einer ausgebildeten außerschulischen Honorarkraft, die im Austausch mit dem Förder- und Beratungsteam steht. Die Kurse finden vierzehntägig im Wechsel zum Rechtschreibförderkurs statt und sind für die Teilnehmer/Innen kostenlos.

  • Förderangebot: Förderunterricht für die Jahrgangsstufen 8 (in den Fächern D, M, E, L, F, S)

Die Teilnahme am Förderunterricht KI. 8 wird für Schüler/innen, die auf dem Zeugnis ein Defizit verzeichnen (Anschreiben an die Eltern), dringend empfohlen. Zusätzlich schlagen Fachlehrer/innen weitere Schüler/innen vor, die an Förderkursen teilnehmen sollten. Die Förderkurse werden von Fachlehrer/innen erteilt, die zumeist in der 8./9. Stunde stattfinden. Einem Kurs (Dauer mind. ein Quartal) werden maximal 8 bis 10 Schüler/innen zugewiesen.

  • Förderangebot: Vertiefungskurse in der Jahrgangsstufe EF (in den Fächern E, M)

 Die Vertiefungskurse in den Fächern E, M werden von Fachlehrer/innen in der 7/8.Std. erteilt.

  • Trainingskurse:

 In Fächern, für die kein Förderunterricht angeboten werden kann, oder bei besonderem Trainingsbedarf organisiert das Fö-Be-Team in den Jahrgangsstufen 9 bis Q 1 außerschulische Fachkräfte, die in 10-stündigen Einheiten fachliche Inhalte trainieren.

  • Lerncoaching für potenzielle Sitzenbleiber und Wiederholer:

 „Lerncoachings" für potenzielle Sitzenbleiber in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 werden jeweils zum zweiten Halbjahr von hierfür ausgebildeten Mitgliedern des Förder- und Beratungsteams angeboten. Die Coachings in Kleingruppen verfolgen das Ziel, einerseits Wiederholer bei der Integration in eine neue Lerngruppe zu begleiten und andererseits potenzielle Sitzenbleiber dabei zu unterstützen, die Versetzung zu erreichen. Das Konzept ist zusammen mit einem Team der Schulpsychologischen Beratungsstelle Münster entwickelt und im Rahmen einer ECHA-Diplomarbeit evaluiert worden. Es verfolgt einen lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz und dient der Stärkung der Selbstwirksamkeitskompetenz der Schüler/Innen. Die entsprechende Zielgruppe von Schüler/Innen wird auf einer verbindlichen Info-Veranstaltung in das Lerncoaching eingeführt; für die Eltern bietet das Förder- und Beratungsteam einen Elternabend an.

Regelmäßige Evaluationen finden jeweils über Fragebögen der Schüler/Innen am Ende der Coaching-Einheiten statt.

  • Offene Lernberatungssprechstunde:

Aus eigenem Antrieb oder auf Empfehlung einer Lehrperson kann sich bei temporären Lernschwierigkeiten in der Lernberatungssprechstunde angemeldet werden. Mit Hilfe eines Anmeldeformulars kann ein Termin mit einem Mitglied des Förder- und Beratungsteams gemacht und zugleich der Fachlehrer darüber informiert werden, dass der Schüler/ die Schülerin für ca. 20 Minuten den Unterricht verlässt, um das Angebot einer Lernberatung wahrzunehmen. Die Sitzung orientiert sich dabei am Prinzip des Lerncoachings. Auf Wunsch können mit der Lernberaterin weitere Termine vereinbart werden.

 

Fördern und Fordern bei besonderen Begabungen

 Förderung von Schüler/innen mit besonderen Begabungen

  • Drehtürmodell:

 Als Enrichmentmodell können parallel aus dem Angebot Gesellschaftswissenschaften, Spanisch, NW1 (Biologie, Chemie) und NW2 (Physik, Technik) zwei Fächer gewählt werden.

Seit 2008/09 wird Schüler/innen, die von den Kernfach- bzw. Klassenlehrern aufgrund ihrer Leistungen und ko-kognitiver Eigenschaften (Motivation, Zeitmanagement, Selbstständigkeit, etc.) als befähigt angesehen werden, im Differenzierungsbereich der Kl. 8 angeboten, zwei Fächer zu belegen. Seit 2009/10 wird auch Schüler/innen der KI. 5 angeboten, in der Kl. 6 als neue Fremdsprache sowohl Latein in Kombination mit Französisch oder Spanisch zu lernen. Diesen besonders befähigten Schülern soll dadurch die Möglichkeit gegeben werden, im schulischen Bereich ihr Potenzial zu entfalten und ihren vielfältigen Interessen nachzugehen, um möglicher Unterforderung vorzubeugen.

In einem Infoabend wird Eltern und nominierte Schüler/Innen das Konzept näher erläutert: Das Modell soll möglichst flexibel und individuell gehandhabt werden in Bezug auf den Stundenplan, das zeitliche Verhältnis der beiden Fächer und Nachschreibtermine. Regelmäßige Feedbackrunden mit der Ansprechpartnerin des Förder- und Beratungsteams bieten den Schüler/Innen ein Forum des Austauschs.

Eine ECHA-Diplomarbeit hat die Ergebnisse evaluiert.

  • Überspringen:

Als Akzelerationsmaßnahme haben in den vergangenen Jahren vereinzelt Schüler in der Sekundarstufe I oder II eine Klasse übersprungen oder an einem bestimmten Fachunterricht der nächst höheren Klasse teilgenommen.

  • Teilnahme an Vorlesungen und Proseminaren der WWU

In einzelnen Fachbereichen besonders begabten Schüler/Innen kann begleitend zum Schulunterricht die Teilnahme an Veranstaltungen der Universität angeboten werden.

 

Gemeinsame Verantwortung und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten: Beratungsangebote

Neben der fachlichen Förderung bietet das FSG Schülern und Eltern mit wöchentlichen Sprechstunden der Lehrer/innen, Schüler- und Elternsprechtagen sowie der Bereitschaft der Schulleitung, aller Fachlehrer/innen, der Koordinator/innen, der Sozialpädagogin, der SV-Lehrer/innen und der Mitglieder des Förder- und Beratungsteams zu individuellen Beratungsterminen ein breites Beratungsangebot. Zwei ansprechend eingerichtete Beratungsräume stehen zur Verfügung. Beratung erfolgt sowohl auf Anfrage von Schüler/innen und Eltern als auch initiiert durch Vertreter/innen der Schule. Auch die Vermittlung von Kontakten zu außerschulischen Beratungsstellen nimmt die Schule wahr. Beratung und Unterstützung erfahren die jüngeren Schüler/innen nicht zuletzt durch den Kontakt zu älteren Schüler/innen in deren Rolle als Patinnen, Tutor/innen, Spielotheksleiter/innen oder AG-Leiter/innen.

Vom Förder- und Beratungsteam werden folgende lösungsorientierte Beratungsangebote gemacht:

  • Beratungsgespräche zur Behebung von temporären fachlichen Defiziten durch mögliche individuelle Fördermaßnahmen oder zu schwierigen schulischen oder familiären Situationen
  • Einzelbetreuung von Underachievern über einen längeren Zeitraum mit dem Ziel der Selbstbeauftragung und erneuten Lernmotivation
  • Beratung von Schüler/innen mit besonderen Begabungen
  • „Runde Tische" mit Eltern, Schülerinnen und Schülern, Unterrichtenden, Stufenkoordinator/innen und externen Beratern zur Bearbeitung spezieller Probleme, der Vereinbarung von Fördermaßnahmen sowie der Vermittlung externer Kontakte. Die Ergebnisse werden in Protokollen festgehalten.
  • Ein spezielles Beratungsprogramm von Schüler/innen mit Defiziten mit Fachlehrern und Koordinator/innen zur Laufbahnsicherung. Schriftliche Protokolle der Beratung und das Ausfüllen von Selbst- und Fremdeinschätzungsbögen dienen der Nachhaltigkeit der Beratung.
  • Sozialpädagogisch orientierte Beratung durch die Sozialpädagogin bei krisenhaften Lebenssituationen
  • Kollegiale Beratung (teils nach Hospitationen im Unterricht) von schwierigenSituationenmit einzelnen Kindern, Klassen oder im Elternkontakt.

Die Sicherung der Professionalität der Beratung setzt die ständige Fortbildung möglichst vieler Kolleg/innen voraus. Die Mitglieder des Förder- und Beratungsteams nehmen kontinuierlich an Weiterqualifizierungmaßnahmen teil (ECHA-Diplom, Beratungslehrerausbildung, lösungsorientiertes Coachen, Lernpotenziale u.a.).

 

Das Förder- und Beratungsteam des FSG

Förder und Beratungsteam 2017 2018

 

 

 

 

 

(von links nach rechts)
Kristina Sander, Sarah Balke, Marion Steinkamp,
Jenny Schrübbers, Bärbel Tietz, Petra Husmeier

 

Übersicht über die Beratungsangebote am FSG

 Schullaufbahnberatung

  • Schulleitung
  • Stufenkoordinatoren
  • Klassenlehrer,             Fachlehrer
  • Klassenkonferenzen

Studien- und Berufsberatung

  • Koordinator/in
  • Mittel-, Oberstufenteam
  • Eltern
  • Fachlehrer (Praktikumsberichte)
Beratung durch Mitschüler/innen
  • Paten
  • SV, Klassenrat
  • Tutor/innen
  • AG-Leiter/innen

Kollegiale Beratung

  • Lehrerrat
  • Förder-und Beratungsteam

 

Beratungsangebote
für Schülerinnen und Schüler, Eltern,
Kolleginnen und Kollegen
am FSG

Beratung durch außerschulische Partner

  • (Schul)-Psychologen
  • Beratungsstellen
  • Jugendamt
  • Polizei
  • icbf
  • Bezirksregierung, KT

Lernberatung bei bes. Begabungen

  • Fachlehrer,            Klassenlehrer
  • Förder- und Beratungsteam

Lernberatung bei Lernschwierigkeiten

  • Fachlehrer, Klassenlehrer
  • Förder- und Beratungsteam
  • Tutoren

Soziale Beratung /Konfliktberatung

  • Streitschlichter
  • Klassenlehrer, Fachlehrer
  • SV-Lehrer
  • Sozialpädagogin
  • Förder- Beratungsteam
  • Schulleitung

Eine Übersicht über die Förder- und Beratungsangebote am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium durch das Förder-und Beratungsteam kann im Downloadbereich heruntergeladen werden.

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